Microbrand Circula

ÜBER UNS – DIE MICROBRAND CIRCULA

Die Geschichte der Microbrand Circula beginnt im Jahre 1955 mit Heinz Huber in Pforzheim. Heute, 66 Jahre später, fertigt Circula bereits in der dritten Generation hochwertige Uhren und gehört damit zu einer der ältesten Uhren-Microbrands der Welt.

Anfänge und Gründung der heutigen Microbrand Circula

Die Uhrentradition der Familie Huber reicht bis ins Jahr 1926 zurück. Damals gründeten die Pforzheimer den Schmuck- und Uhrengroßhandel Huber & Co. Nach Ende des zweiten Weltkriegs baute Heinz Huber das Familienunternehmen in der komplett zerstörten Stadt wieder auf.

In der allgemeinen Aufbruchsstimmung der fünfziger Jahre beschloss auch Heinz Huber etwas Neues zu wagen. Er wollte nicht mehr nur mit Uhren und Schmuck handeln, sondern auch selbst Uhren entwerfen und herstellen. Diesen Plan verwirklichte er im Jahre 1955, indem er die Uhrenmarke Circula gründete, welche er nach dem Zirkulieren der Unruh in mechanischen Werken benannte.

Früher: Vertrieb über den Fachhandel

Seit der Gründung in den fünfziger Jahren wurden die mechanischen Circula-Uhren, als Teil des Großhandelssortiment von Huber & Co, über Uhrenfachgeschäfte vor allem in Süddeutschland vertrieben.

In der sogenannten Quarzkrise der siebziger Jahre wurden mechanische Uhren zugunsten der günstigeren Quarzuhren vom Markt verdrängt und auch die Marke Circula rückte dadurch mehr in den Hintergrund der Geschäftsaktivitäten. Ab den achtziger Jahren stellte Circula ebenfalls vermehrt auf Quarzuhren um. Mechanische Uhren wurden zur Ausnahme, hatten dann aber schon hochwertige ETA-Werke aus der Schweiz.

Zu Beginn der 2000-Jahre gab es schließlich nur noch wenig Aktivität rund um Circula und der Handel mit anderen Marken stand im Vordergrund der Familie.

2017: Neuausrichtung von Circula als Microbrand mit Direktvertrieb

Eine Renaissance erlebte Circula durch den Enkel des Gründers, Cornelius Huber. Seine Eltern schenkten ihm zur Hochzeit die erste Circula-Uhr aus dem Jahre 1955. Schon immer begeistert von Uhren, beschloss er an diesem Tag, dass er Circula wiederbeleben möchte. Entsprechend der technologischen Entwicklung aber als Microbrand mit Fokus auf Direktvertrieb über den eigenen Online-Shop.

2017 setzte Cornelius Huber seinen Plan in die Tat um. Um sich voll und ganz der Neuausrichtung von Circula widmen zu können, kündigte er seinen Job als Unternehmensberater und startete eine Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung der modernisierten Neuauflage. Die notwendige Summe war schnell erreicht, da sich die Debüt-Kollektion mit Quarzuhren im Retro-Design großer Beliebtheit erfreute.

Vintage inspired, retro watch in elegant, minimalistic design

Weiterentwicklung der Microbrand Circula

Während in den Circula-Uhren aus der Kickstarter-Kampagne noch Schweizer Quarzwerke von Ronda verbaut wurden, verfügen die nachfolgenden Modelle und Kollektionen durchweg wieder über Automatik- oder Handaufzugkaliber. In den Uhren der 2019 erschienenen und streng limitierten Heritage-Kollektion wurden sogar original Manufakturuhrwerke der Pforzheimer Uhren-Rohwerke GmbH (P.U.W.) verbaut.

Klaus-Dieter Huber, Sohn des Gründers Heinz Huber, unterstützt seinen Sohn Cornelius auch heute tatkräftig bei allem, was mit dem Familienunternehmen Circula zu tun hat. Dank der Vision und Leidenschaft von Cornelius Huber wurde die Marke Circula behutsam modernisiert und bietet anspruchsvollen Uhrenfans hochwertige Uhren mit authentischem Retro-Design. Viele Zeitmesser sind inspiriert von Erfolgsmodellen der eigenen Markenvergangenheit, wie z.B. die Ende 2020 erschienene Taucheruhr AquaSport.

Alle Circula-Uhren sind Made in Germany, da sie nach traditioneller Handwerkskunst in Pforzheim entwickelt, gestaltet und produziert werden.

FRÜHERE MODELE: ERBE UND INSPIRATION